Naturheilkunde ist Erfahrungsheilkunde

Über die Jahrtausende haben Menschen in allen Regionen der Erde Heilweisen hervorgebracht. Sie alle betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit und versuchen, Körper, Geist und Seele zu heilen. Den verschiedenen Denkansätzen gemeinsam ist die Vorstellung vom inneren Gleichgewicht des Menschen, das, einmal in Dysbalance geraten, verantwortlich ist für viele Beschwerden. Viele naturheilkundliche Denkmodelle zur Diagnostik und zur Therapie sind darüber entstanden: vom Ayurveda oder der chinesischen Akupunktur über die Homöopathie oder die Phytotherapie bis hin zur Spagyrik oder der Zahnherdbehandlung. Das innere Ungleichgewicht ist in unseren Breiten z. B. Schwerpunkt der Psychoneuroimmunologie, einer Disziplin unseres Gesundheitssystems, die sich mit der Lehre von den Zusammenhängen zwischen Seele, Geist und Immunsystem befasst.

Diese alternativen, naturheilkundlichen Heilmethoden ergänzen in meinen Augen die Schulmedizin optimal, da sie über ganz andere Kanäle und Wirkprinzipien funktionieren. Sie geben Selbstheilungsimpulse, setzen Reize zur Umstimmung, bringen die Lebensenergie zum Fließen und oftmals ist es wissenschaftlich gar nicht möglich, genau aufzuklären, warum Heilung aufgrund dieses oder jenes naturheilkundlichen Verfahrens eingetreten ist. Oftmals ist viel Geduld erforderlich, um mit Methoden der Naturheilkunde Beschwerden zu lindern, doch wird damit deren Ursache behandelt. In meiner Praxis nutze ich die altbewährte Wirkung von Heilpflanzen und Mineralien konsequent zur Unterstützung verschiedener Symptomatiken.